korn-unplugged erst ab 2.märz zu kaufen

<--sowird das cover des mtv unplugged-album aussehen,doch der re-lease termin wurde verschoben auf den 5.märz :'(. da dieser tag ein montag ist, wird die cd bei uns wahrscheinlich ab den 2.märz in den läden stehen.

und das ,vorraussichtlich, werden die tracks :

01. Blind
02. Freak on a Leash (feat. Amy Lee)
03. Falling Away From Me
04. Creep
05. Love Song
06. Got The Life
07. Twisted Transistor
08. Coming Undone
09. Make Me Bad / In Between Days (feat. Robert Smith)
10. Throw Me Away

Bonus Track:
11. Hollow Life

19.1.07 21:25, kommentieren

METAL

hoffentlich bald neu erscheinede(ich garantiere für nix)albem von metal-bands:

  • finntroll:unbekannt->märz
  • KoRn:mtv unplugged->februer
  • limp bizkit:the unquestionable ll
  • linkin park:unbekannt:irgentwann im sommer
  • metallica:unbekannt->irgentwann im sommer
  • nigthwish:unbekannt->2007
  • one man army:error in evelotion:->16 februer
  • puddle of mudd:unbekannt->2007
  • six feet under:unbekant->april
  • slayer:the unholy alliance-live->irgentwann im frühling
  • machine head:the blackening->ende märz
  • children of bodom:unbekannt->herbst
  • apocalyptica:unbekannt:frühling

 

KoRn-leader jonatan davis macht im momment mit KoRn eine neue platte mit 18 songs!!!!!wenn es dann fertig ist,geht er auf solo-tournee.Außerdem ist er für die hauptrole im HORROR-film "job" im gespräch.

quelle:metalhammer(januar)

19.1.07 21:12, kommentieren

iter romanum:lektion 2-14

Lektion 2 Die Reise nach Rom

Heute fliegen Cornelius und Julia nach Italien, denn ihr Großvater und ihre Großmutter wohnen in Italien. Julia und Cornelius mögen die Großmutter sehr; deshalb wollen sie den Großvater und die Großmutter dort besuchen. Bald sehen die Kinder aus dem Flugzeug die Alpen. Die Kinder sehen auch Felder und Wälder. Siehe da, Rom! Auf dem Flughafen erwarten der Großvater und die Großmutter die Kinder, aber die Kinder sehen den Großvater und die Großmutter nicht, sie hören sie nicht und sie finden sie nicht. Wo sind sie?

Lektion 3

Auf dem Flughafen Endlich finden die Kinder Großvater und Großmutter und begrüßen sie: „Seid gegrüßt, Großmutter und Großvater!“ „Seid gegrüßt, Kinder!“ Dann geben Julia und Cornelius ihrer Großmutter und ihrem Großvater Blumen. „Wo ist ein Wirtshaus, Großvater“, fragt Julia, „Wo gibt es Mineralwasser oder Eis?“ Schon sehen sie ein Wirtshaus und treten ein. Dort sind Frauen, Männer und Kinder, überall stehen und sitzen sie, sie rufen den Kellner, sie zögern nicht zu schreien Bringe Wein, komm schnell! Aber weder der Kellner noch der Amtsgenosse bringen Cornelius, Julia, Großmutter, Großvater den Frauen und Männern entweder Wasser oder Eis her. Da warten die Kinder nicht länger, sondern sie wollen endlich Rom besichtigen.

 

Lektion 4 Endlich bei den Großeltern Schon erscheint das Forum, schon das Colloseum, aber heute wollen die Kinder weder das forum, noch das Colloseum besichtigen. Schließlich treten Großvater und Großmutter in ein Haus ein. Großmutter bereitet das Essen vor, bald schlafen Julia und Cornelius. Die Göttin Luna behütet den Schlaf der Kinder: Grabmähler und Tempel erregen Cornelius Seele sehr, das Leben der Männer, Frauen, Mädchen und Jungen Roms bewegt Julia. Siehe da, die Sonne! Schnell stehen Julia und Cornelius auf, rufen Großmutter und erwarten ein Frühstück. Großmutter, wie es Sitte der Römer war, bringt Wasser, Käse, Saft, Oliven und Obst. Die Kinder freuen sich. Immer wieder fragen sie Großvater: „Was ist das Capitol? Was ist das Colloseum? Was ereignet sich dort? Woher kamen die Tiere? Wer tötet die Tiere? Wo ist der Circus Maximus? Wer betreibt das Viergespann der Pferde? Erzähl, Opa!

Lektion 6 Trubel auf den Märkten Roms

Die Kinder kaufen sich ein Buch im Wirtshaus. Zuhause lesen sie es mit großer Freude. Viele römische Foren sind altertümlich geschmückt. Das größte Forum war das Forum Romanum. Andere Foren waren das Forum boarium, Forum holitium, forum pistorium, forum piscartorium. Morgens besuchten häufig viele Sklaven römische Foren. Auf dem Gemüsemarkt kauften sie eine große Anzahl an Früchten, buntes Obst, Poree und Ölkuchen, Auf dem Forum waren viele Budeninhaber. Die Budeninhaber waren oft ausländisch, zum Beispiel die Griechen oder Syren. Alle verkauften zum Leben notwendiges. Überall schrien die Budenbesitzer und riefen zurück. Auf dem Kochmarkt war es für die Römer angenehm zu Speisen. Auf diesem Platz roch es nach guten Speisen, Wurst und Wein. Auch schlechte und dreiste besuchten häufig das Forum. Sie gaben Geld, nahmen Wucherzinsen und täuschten unerfahrene Geschäfte. Nur selten gab ein anderer großen Schaden.

 

Lektion 7 Das Forum Romanum Das Forum Romanum war die Mitte Roms und des römischen Reiches. Prächtige Gebäude und herrliche Tempel umfassten das Forum. Auch sind viele Überreste vorhanden, wie zum Beispiel Kurien, der Tempel des Saturn, der Tempel der Vesta und der Tempel der Concordia. In den Kurien berieten sich einst die Senatoren über das römische Reich. Im Tempel des Saturn bewachten und verwalten die Senatoren die Staatskasse. Die Vestalinnen bewachten im runden Tempel der Vesta das heilige Feuer; sie wohnten beim Tempel der Vesta gelegenen Atrium. Die Römer besuchten nicht nur die Tempel der Götter und Göttinnen, sondern auch die großen Hallen, vor allem die Halle der Julia. In den hallen hielten sie Markt ab oder sprachen Recht. Die Dächer der hallen stützten große Säulen. Vor der Kurie waren das Komitium und die Rednerbühne. Von der Rednerbühne herab hielten berühmte Männer, wie zum Beispiel Cato und Cicero Reden an das Volk. Sie berieten auf dem Versammlungsplatz der Römer in alter Zeit über die Angelegenheiten des Volkes. Die berühmteste Straße des Forums war die Via Sacra. Über die Via Sacra zu spazieren, den Trubel der Frauen und Männer zu betrachten, Freunde zu grüßen, Halt zu machen und sich an Gesprächen zu erfreuen machte vielen Römern Spass.

 

Lektion 8 Auf dem Palatin Cornelius und Julia haben heute mit Markus, ihrem römischen Freund, vor surch die Straßen Roms spazieren zu gehen. Cornelius: „Zeig uns andere Plätze, Markus!“ Julia zu Markus:,, Du eilst zu schnell, Markus! Schon bin ich müde, denn die Straße ist steil!“ Endlich sind die Kinder am Palatin. Markus: „Seid aufmerksam, Freunde! Wir sehen viele Ruinen von dem alten Gebäuden. Die Sage lautet: Die Ersten Bewohner Roms wohnten auf dem Palatin. Hier könnt ihr die Hütte von Romulus und das Haus von Augustus und Livia sehen. Auch Cicero und Markus Antonius, die Berühmten Männer, errichteten ihren Wohnsitz auf dem Palatin. Gefällt es euch alte Gebäude zu erkunden? Wir können die Ruinen betreten. Zögert ihr etwa?“ Die Kinder betreten das Haus Augustus. Sie finden herrliche Bilder und staunen. Cornelius verlässt alleine das Haus. Von der Höhle sieht er das weite Feld.“ Komm Markus.“ ruft er laut. „Was sehe ich dort?“ Markus:,, Das Circus Maximus siehst du. Einst erfreuten sich die Römer dort an Wagenrennen, aber heute, wie du siehst, ist der Platz verlassen und wüst!“ Schon ist der Abend da! Großvater und Großmutter erwarten die Kinder.

Lektion 9Verirrt in Rom

Es ist hart, am Abend durch unbekannte Straßen zu irren. Die Kinder bemühen sich, einige Männer und Frauen nach dem richtigen Weg zu fragen. Die Antworten sind verschieden: „Die Straße ist mir nicht bekannt. Fragt andere!“ - „Nach rechts!“ – „Geht bis zum Kolosseum, biegt dann ein in die Straße nach links und betretet dann die Via Labicana.“ Die Kinder benötigen einen Rat und verlieren den Mut. „Oh wir Armen!“ Wessen Antwort ist richtig? Wem können wir Vertrauen schenken? Von wem erfahren wir etwas Sicheres? Wem sollen wir vertrauen? Vielleicht können uns sogar die alten römischen Götter Hilfe gewähren? Daher fleht Cornelius Mercur, den Gott der Straßen an: „Helf uns und zeig uns den richtigen Weg. „Und schon ist sie da – ein Polizist. Der Polizist zeigt den Kindern mit Sorgfalt den Weg. Mitten in der Nacht gelangen Cornelius und Julia nach Hause. Großvater und Großmutter nehmen die Kinder mit großer Freude auf. Nun sind sie von den großen Sorge befreit. Danke Mercur. Mercur?

 

Lektion 11 Von den Anfängen Roms Procas der König von Alba Longa, hatte zwei Söhne, Numitor und Amulius. Weil Procas Numitor die Herrschaft gegeben hatte, raubte Amulius, ein Verbrecher, seinem Bruder die Herrschaft und vertrieb ihn aus der Stadt. Obwohl er Rhea Silvia, die Tochter von Numitor zur Vestallin gemacht hatte und ihr die Hoffnung auf Kinder entrissen hatte, zeugte Mars, der wilde Kriegsgott mit der Tochter des Numitors Zwillinge. Nachdem der wütende Amulius die Vestalinn ins Gefängnis gesteckt hatte, setzte er die Jungen am Flussufer aus. Aber mit Hilfe der Götter rettete und säugte eine Wölfin die Zwillinge. Wenig später fand Faustulus, ein Hirte des Königs Romulus und Remus, brachte sie in seine Hütte und erzog sie unter seinen Kindern. Nachdem die Brüder herangewachsen waren, übertrafen sie die übrigen jungen Männer an Körper- und Geisteskraft. Mit den Hirten hatten sie nicht nur die Herden vor wilden Tieren bewahrt, sondern auch Räuber besiegt. Später töteten sie mit einer Schar junger Männer Amulius, den ungerechten König und gaben Numitor die Herrschaft. Dann beschlossen sie an ebendem Ort, wo Faustulus die zwillinge gefunden hatte, eine neue Stadt zu gründen. Aber weil jeder von beiden Brüdern herrschen wollte gerieten Romulus und Remus in einen hässlichen Wettkampf. Schließlich verspottete Remus die Höhe der Stadtmauern und übersprang die neuen Mauern. Romulus aber tötete zornig seinen Bruder. tötete zornig seinen Bruder.

 

Lektion 12 Rom unter den Etruskern Im Jahr 753 v. Chr. Gründete Romulus – wie von Livius überliefert – Rom. Viele Jahre bewohnten die Hirten den Palatin und andere Hügel. Sie lebten in Höhlen oder kleinen Hütten. Im sechsten Jahrhundert besetzten die Etrusker Rom. Nachdem sie den Sumpf zwischen dem Palatin und dem Capitol durch Gräben trockengelegt hatten, errichteten sie dort das Forum. Dann umgaben sie die Stadt mit Mauern. Sie schmückten sie mit Tempeln aus, bauten den Zirkus Maximus, viele Straßen wie zum Beispiel die Via Sacra. Bis zum Jahr 509 v. Chr. regierten die Etruskischen Könige in der Stadt. Der letzte der Könige, Tarquinius Superbus, war ein wilder und ungerechter Herr. Er vertrieb und tötete seinen Großvater, einen guten König. Er regierte mit großer Willkür und Grausamkeit. Weil er seine Feinde fürchtete, hatte er immer Wächter um sich herum. Nachdem der Sohn des Tarquinius Luceretia, eine untadelige Frau, Unrecht angetan hatte, bestrafte sich die ehrbare Frau deswegen mit dem Tod. Lucius Junius Brutus aber wiegelte die Römer auf und ermahnte sie: „Vertreibt den Alleinherrscher, vertreibt seinen Sohn, vertreibt den ganzen Volksstamm. Befreit eure Stadt vor dem hochmütigen Herrscher. Obwohl die Römer die Tarquinier vertrieben und eine neue Republik erschaffen hatte, behielten sie dennoch viele Einrichtungen der Etrusker bei, wie zum Beispiel die Ämter des Haruspex und des Augur, den Triumphzug, die Toga des Triumphators und die Gladiatorenspiele.

 

Lektion 13 Ein römischer Triumphzug Nachdem die Römer den König Tarquinius aus der Stadt vertrieben hatten, führten sie viele Jahre lang Krieg mit den benachbarten Völkern. Immer wieder stritten sie sich mit den Sabiner, den Volscis und den Aequiern um die Herrschaft über Italien. Vor allem die Einwohner von Veji, einer großen, reichen etruskischen Stadt leisteten den römischen Truppen lange Zeit Wiederstand. Obwohl sie Veji zehn Jahre lang mit größter Tapferkeit verteidigt hatten, eroberte der Feldherr M. Furius Camillus schließlich dennoch die Stadt und zerstörte sie. In Rom beschlossen die Senatoren sofort einen Triumphzug für den Feldherrn. Viele Bürger erwarten auf dem Forum die Ankunft des Feldherrn. Schon hören sie, wie sich die Legion dem Forum nähert. Sie sehen, wie die Senatoren vor dem Heereszug schreiten, wie die Soldaten unter den Feldzeichen das Forum betreten und wie die Sklaven die reiche Beute tragen. „Wir freuen uns, dass M. Furius die Feinde vertrieben hat und die Stadt erobert und vernichtet hat. Wir haben gehört, dass die Einwohner von Veji den römischen Truppen lange Zeit Wiederstand geleistet hatten. Wer weiß nicht, dass M. Furius ein berühmter Feldherr ist und das die römischen Soldaten immer mit größter Tapferkeit kämpfen?“ Inzwischen gelangt der Imperator auf dem Triumphwagen bis zum Capitol und opfert einen weißen Stier für die Götter. Der Priester sagt den Göttern Dank und sagt: „Es steht fest, dass die Römer nicht nur durch die Tapferkeit der Soldaten, sondern auch mit Hilfe der Götter die Feinde überwunden haben.“

 

Lektion 14 Brot und Spiele Wie bekannt ist, kamen die Römer in alten Zeiten zum Kolloseum um sich zu Vergnügen. Die Römer erfreuten sich viele Stunden an Theater-, Gladiatoren-, und Zirkusspielen. Viele Menschen betrachteten die Schauspieler mit großer Freude. Besonders die Gladiatoren- und Zirkusspielen machten den Römern großes Vergnügen. Das Volk forderte immer Brot und Zirkusspiele. Das größte Amphitheater war das Kolosseum. Wir wissen, dass sie Tierhetzen in den Arenen von großer Grausamkeit waren: Die Tierkämpfer zerfleischten Elefanten und eine menge anderer Tiere. Die Römer warfen sogar Verbrecher zu den Tieren. Die Freude der Zuschauer war groß. Wenn die Trompeten ertönten, beginnen die Gladiatorenspiele. Dann waren es die Gladiatoren, die bis zum Fingerheben kämpften. Wenn einer der Gladiatoren verwundet auf dem Boden lag, gaben die Zuschauer entweder mit Tüchern das Zeichen der Begnadigung oder sie drehten den Daumen. Manchmal kämpften die Gladiatoren bis zum Tod. Der Sieger hatte Hoffnung auf die Freiheit. Der Poet Martialis erzählt: Nachdem Priscus und Verus, Gladiatoren von großer Tapferkeit, dem Kampf in die Länge zogen, forderte das Volk mit großem Geschrei das Ende. Schließlich schickte der Kaiser Titus Priscus und Verus Palmenzweige und hölzerne Schwerter, obwohl er ihnen befohlen

hatte bis zum Fingerheben zu Kämpfen.

 

19.1.07 13:10, kommentieren

iter romanum:lektion 15-25

Lektion 15 Gladiatoren Flavus: Setz dich Lydus und erzähle von dir. Lydus: Gerne, Flavus. Du hast an vielen Wettkämpfen teilgenommen bist so mutig. Aber mir mangelt es an Tapferkeit; ich fürchte mich vor meinem ersten Kampf. Flavus: Ich glaube, dass du ein guter Gladiator bist. Erzähle mir. Warum bist du ein Sklave und Gladiator geworden? Lydus: Räuber drangen in unser Gebiet ein, kämpften mit uns, sie töteten viele Freunde. Nur wenige von uns blieben übrig. Die Räuber verkauften uns an Gladiatorenlehrer, nun sind wir weit entfernt von unserer Heimat Lydien. Flavus: Ich war der Fürst in Gallien, leitete mein berühmtes Volk. Wir Gallier führten Krieg gegen die Römer. Die Römer besiegten uns und führten uns in die Sklaverei. Sowohl für uns als auch für euch waren sie ein Unglück. Lydus: Du bist ein Soldat: Dir nützt die Kriegserfahrung. Ich aber bin ein Bauer: Mich erschreckt ein gefährlicher Kampf. Flavus: Das Leben eines Gladiators ist oft nicht lang. Aber versuche immer mit großer Kühnheit zu Kämpfen und den Palmenzweig zu erhalten. Lydus: Deine Sorge um mich ist angenehm, aber mir scheint dass Gladiatoren zwei Wege zur Freiheit haben: entweder durch siegen oder durch das Verlieren des Lebens.

Lektion 16 FEHLT NOCH!!!!!!!!

 

Lektion 17 „Schwarze Tage“ in der Geschichte Roms Im vierten Jahrhundert vor Christi Geburt griffen die Gallier die Römer an und beim Fluss Allia besiegten sie diese. Die Römer beschlossen , weil sie gehört hätten, dass der Heereszug sich ihrer Stadt näherte, dass die währfähige Jugend auf den Kapitolsberg ausweiche mit Frauen und Kindern. Die Übrigen begaben sich in die benachbarten Städte. Die Gallier zerstörten, nachdem sie durch das offene Tor Collina auf den Marktplatz gelaugt waren, mit Feuer und Schwert Gebäude und Tempel. In der Nacht kamen sie aus den steilen Fels das Kapitol und täuschten nicht nur die Wachen, sondern auch die Hunde. Aber die Gänse waren wachsam, sie weckten mit ihren Geschnatter Malius, einen Mann mit hervorragendem Geist, auf, sofort reißt er die übrigen Waffen an sich und ruft die Übrigen zu den Waffen. Und schon kommen die Römer zusammen und warfen ein Wurfgeschoss und Steine, auf die Feinde, an der Mauer hinab. Wenig später verhandlten Sulpicius, ein Offizier und Brenns, der Anführer der Gallier über einen Frieden. Der Preis des Volkes waren 1000 Pfund Gold. Während die Römer das Gold abwiegen, fügte ein gallischer Soldat zur Waage hinzu und schrie: „Wehe dem Besiegten!“ Im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt bezwang Hannibal, ein Mann mit einzigartiger Tapferkeit, mit seinen Truppen und vielen Elefanten die Alpen. Auf einem Bergvorsprung machten sie halt und zeigte den Soldaten die Felder: „ Nicht nur die Mauern der Soldaten, sondern auch die Stadtmauer einer römischen Stadt, haben sie überwunden. Wir wissen, dass der Anführer der Punier in mehreren Kämpfen die Konsulen und Soldaten der Römer in die Flucht geschlagen hat, dass er bei Cannae in einen heftigen Kampf die Römer völlig besiegt hat. Damals war die Stadt ohne Schutz und die Römer riefen: „ Hannibal an den Toren!“ Hannibal aber beschloss Rom nicht anzugreifen, sondern durch Campania zu ziehen. Schließlich sagte Mahrbal, der Befehlshaber der Ritter: „ Du verstehst zu siegen Hannibal; du verstehst aber nicht den Siege auszunutzen.“

 

Lektion 18 tut mir leid,doch ich verfüge nicht über diese lektion.

 

Lektion 19 tut mir leid,doch ich verfüge nicht über diese lektion.

 

Lektion 20 tut mir leid,doch ich verfüge nicht über diese lektion.

 

Lektion 21 Seeräuber Einst reiste Caesar nach Rhodos, um bei einem berühmten Lehrer der Redekunst zu studieren. Um die Insel Pharmacus herum überfielen Räuber Schiffe und nahmen Caesar und seine Begleiter gefangen. Bald schickten sie viele von ihnen aus, damit sie Geld für Rücklauf Caesars in den Kleinasien Städten besorgten. Aber sie hielten Caesar mit wenigen Freunden vierzig Tage in ihrer Gewalt fest. Nachdem die Städte 50 Telente gezahlt hatten, setzten die Räuber Caesar an der Küste aus. Aber Caesar zog in der Nacht seine Flotte zusammen, damit die Räuber nicht entfliehen konnten. Er hat diese mit so großer Geschwindigkeit angegriffen, sodass die Räuber sich nicht mehr in ihrem Wohnsitz verbergen konnten. Einen Teil der Schiffe schlug er in die Flucht, eine Teil versang er, und viele Piraten nahm er gefangen. Die Gefangenen fürchteten sich mit Recht, dass sie für ihre Tat büßen mussten. Und wirklich, Caesar übergab diese dem Stadthalter Klein Asiens und bat ihn, dass er mit ihnen die Todesstrafe vollzieht. Nachdem er dies ablehnt, dass er es tut, schlug er alle Gefangenen ans Kreuz.

 

Lektion 22 Sklaven in Rom Lasst uns lesen, wie das Leben der Sklaven war! Wenn die Soldaten Roms fremde Stämme besiegt hatten, führten sie Männer, Frauen und Kinder in die Sklaverei: Der Feldherr führte die Gefangenen in einem Triumphzug durch die Straßen Roms, und im Forum betrieb er Verkauf. Viele Römer kamen dorthin, um einen Gefangenen zu kaufen. Oft wünschte ein Sklave: „Hoffentlich ist mein Herr gut und gerecht! Hoffentlich ist er nicht hart, und quält mich nicht!“ Wenn die Herren ungerecht waren, überlegten sich die Sklaven manchmal was sie tun sollten. Die einen sagten: „Hoffentlich quält uns der Herr nicht. Wir fliehen, dass wir in Freiheit leben.“ Die anderen: „Niemand von uns sollte sagen, dass wir ein menschliches Leben führen. Wir machen eine Aufstand, damit wir nicht länger in der Sklaverei bleiben müssen.“ Aber nicht alle Herren waren hartherzig, dass sie Sklaven quälten. Es ist bekannt, dass sich viele römische Sklaven als menschlich erwiesen haben. Wir erfahren aus Briefen, wie sehr der Schreiber Plinius für die Gesundheit der Sklaven gesorgt hat. Er lobte die angenehmen Dienstleistungen der Sklaven und vernachlässigte nicht deren Bitten. Plinius erlaubte allen Sklaven, dass sie eine Art Testament machen, und er gehorchte was sie wünschten. Sogar der Philosoph Seneca riet den Schüler Lucilus: „Du sollst den im Rang niedrig Gestellten behandeln, wie du wünscht, dass er dich behandelt!“

 

Lektion 23 Aus dem Leben römischer Kaiser Kaiser Augustus wohnte Anfangs beim Forum Romanum, später in einem , beim Palatin gelegenen, bescheidenen Haus. Der Kaiser war sparsam mit Essen und Wein. Der Schriftsteller Suetonius überliefert, dass er beim Essen nicht ohne Auswahl der Stämme und Menschen speiste, aber er zog niemals freigelassene hinzu. Am Würfelspiel hatte Augustus großes Vergnügen. Er schrieb in einem Brief, dass er oft zwischen dem Essen spielte: „Viele Stunden spielten wir. Gestern verlor ich 20 000 Sesterzen, weil ich gütig war, wie ich gewohnt bin, meistens zu spielen.“ Saetonus urteilte, dass Augustus im übrigen Lebenswandel große Enthaltsamkeit hatte. Gaius Caesars Spitzname war Caligula weil er mit seinem Vater Germanicus seine Kindheit in der Kleidung eines einfachen Soldaten unter Soldaten verbracht hat. Als junger Mann studierte er weniger das Schreiben und mehr die Berehtsamkeit. Caligula war oft verschwenderisch: Er baute luxuriöse Bäder und dachte sich neue Arten von Essgewohnheiten aus, bei Gastmählern setzte er Brote aus Gold vor. Schließlich konnte er sein wildes Wesen nicht zurückhalten. Caligula war so grausam, dass er nicht selten bei blutigen Ermordungen dabei war. Schließlich überredete Cassius Chaerea, ein Offizier der Leibwache des Kaisers, einige Soldaten, dass sie den Kaiser töteten. Der Kaiser Claudius schreibt in mehreren Büchern über die Taten der Römer. Er errichtete große und notwendige Gebäude, wie den Hafen von Ostia. Dieser betrieb, anders als Augustus, großartige Gastmähler, dass immer 600 Menschen gleichzeitig zu Tisch lagen. Claudius beachtete mehrere Senatoren und Reiter mit großer Nachlässigkeit: Nachdem man einst den Tod des Hauptmannes gemeldet hatte, leugnete dieses zu beherrschen. Doch Sueton glaubt, dass er sein Reich zum großen Teil mit dem Urteil seiner Frauen und Freigelassenen verwaltet hatte. Trotzdem beschloss grippina, eine Ehefrau von Claudius, dem Kaiser mit Gift zu töten, damit ihr Sohn Nero auf die Stelle des Kaisers nachfolgte.

Lektion 24 Der trojanische Krieg

Als Paris, ein Sohn des Königs Prianus, Helena, die Gattin des Königs Menalaus, entführt hatte, haben sich viele Griechen bereit gemacht mit großen Flotten nach Klein Asien zu segeln, um Helena ins Vaterland zurückzuführen. Auch Odysseus rief Begleiter zusammen und trieb diese mit Mut an: „Lasst uns zur Stadt Troja fahren, um beim Krieg teilzunehmen und Menelam zu helfen!“ Als die Truppen der Griechen am Strand von Klein Asien ankamen, schlugen sie ihr festes Lager auf, und belagerten die Stadt. Obwohl sie aber zehn Jahre lang mit großer Tapferkeit gekämpft hatten und sie viele Gefahren auf sich genommen haben, konnten sie schließlich nicht Troja besiegen. Immer wenn sie die Mauern angriffen, trieben die Trojaner sie zurück. Nachdem viele mutigen Soldaten der Griechen durch das Schwert umgekommen waren, fasste Odysseus einen schlauen Plan uns sagte: „Niemals würden wir sie auf diese Art einnehmen! Es ist nötig, dass wir eine List anwenden: Wir müssen ein großes Pferd aus Holz errichten, dieses mit kühnen Männern füllen und wir stellen es vors Tor! Sicherlich denken die Trojaner, dass das Pferd für Minerva heilig ist und bringen dieses in die Stadt. In tiefer Nacht aber, gehen die Truppen aus dem Pferd raus und sie öffnen das Tor, damit unsere Truppen Troja einnehmen können.“ Und wirklich nahmen die Griechen Troja auf diese Art und Weise ein und zerstörten sie völlig bis auf den Grund.

Lektion 25 Ein Abenteuer des Odysseus

Nachdem die Stadt Troja von den Griechen erobert worden war, hatte Odysseus im Sinn ins Vaterland zurück zukehren. Auf diesem Weg trieb er mit seinen Gefährten an der Insel der Zyklopen an. In der Mitte der Stirn hatten Zyklopen, Riesen, nur ein Auge. Unter den Z. war P. . Er weidete die Schafe auf einer Wiese, als O. mit seinen Gefährten in die Höhle eintrat. Abends kehrte P. mit seinem Kleinvieh in die Höhle zurück und verschloss die Tür mit einem großen Stein. Als das riesige Ungeheuer die Griechen erblickt hatte erfasste er sofort 2 von O. Gefährten und verschlang sie. Weil er die Tür verschlossen hatte, konnten die Griechen nicht fliehen. Deshalb überlegte O. ,ein kluger Mann, wie er sich und seine Gefährten befreien könnte. Als P. mit Wein Abgefüllt war, legte er sich schlafen, O. und seine Freunde stachen ihm das Auge mit einem scharfen Sperr aus. Obwohl P. seines Auge beraubt war, versuchte er trotzdem die Griechen am nächsten Tag am entfliehen zu hindern. Als die Schafe die Höhle verlassen hatten, tastete er sie mit seinen Fingern ab. Aber die Griechen konnten P. trotzdem entfliehen, weil O. sie am Bauch der Schafe festgebunden hatte.

19.1.07 13:26, kommentieren

iter romanum:lektion 26-34

Lektion 26 Aeneas - Kampf oder Flucht? Nicht nur Odysseus sondern auch Aeneas war lange über das Meer getrieben. Als Odysseus und seine Gefährten aus dem Pferd, das die Griechen gebaut hatten, kletterten, um den Trojanern das Verderben zu bringen, schlief Aeneas. Plötzlich war der von Achille getötete Hektor im vor Aeneas´ Augen und brachte traurige Worte heraus: „Oh weh, flieh du Sohn der Göttin, die Feinde haben die Mauern. Die Trojaner haben große Hoffnung in dich und vertrauen dir die heiligen Gegenstände und ihre Hausgötter an, damit du für sie eine neue Heimat suchst.“ Nachdem der Schlaf des Aeneas durch diese Worte geweckt worden war, verzeweifelte er zuerst an seiner Rettung, weil er glaubte, dass nichts von der Hoffnung der Trojaner übrig sei. Deshalb griff er zu den Waffen, um im Kampf umzukommen. Plötzlich erschien seine Mutter, die Göttin Venus: „Sei guten Mutes! Auch im Unglück werde ich dich und die Deinen nicht im Stich lassen!“ Weil Aeneas durch diese Worte seiner Mutter gewarnt worden war und durch die Hoffnung auf Rettung gestärkt worden war, eilte er nach Hause, um seine Frau Creusa und seinen Sohn Julus zu retten. Sogar Anchisae, sein alterschwachen Vater, übberedete er, den Worten der Götter Glauben zu schenke, und das Vaterland zu verlassen. Und wirklich gelang es Aeneas aus der Stadt, die von der Griechen angegriffen worden war, zu entkommen, obwohl er seinen Vater auf den Schultern trug, und den kleinen Julus an der Rechten Hand hielt. Denn die Flammen wurden mit Hilfe der Götter zurückgeschlagen. Seine Gattin Creusa aber, kam auf der Flucht um.

O. = Odysseus , Z. = Zyklopen , P. = Polyphem

 

Lektion 27 Dido und Aeneas Dido nahm Aeneas zu Haus auf, und wollte das er von seinen Irrfahrten erzählt. Nachdem Dido auf Wunsch der Götter in Liebe zu Aeneas entbrannt war, vereinigten sich Dido und Aeneas in einer Höhle. Aber Juppiter und Venus wollten nicht, dass sie Trojaner in Karthago bleiben und die Stadt errichteten. Deshalb sagte der Gott zu Aeneas: „Willst du etwa lieber die Grundmauern Karthagos errichten, als die Reise fortzusetzen? Vernachlässige nicht dein Schicksal und die Herrschaft des Julus über Italien.“ Darauf befahl Aeneas den Trojanern , heimlich eine Flotte bereit zu machen. Aber als Dido die Auffuhr bemerkt hatte, rief sie aus: „ Verlass mich nicht! Du Treuloser, halten dich weder meine Liebe, noch meine rechte Hand die ich dir gegeben habe? Dich unglücklicher nahm ich mit wohlwollenden Blick auf, dir versprach ich die Herrschaft. Du hast mein Ehrgefühl vernichtet. Wenn du mich verlässt werde ich Hand an mich legen.“ Aeneas aber: „ Niemals werde ich deine Verdienste leugnen. Wenn aber Juppiter nicht will, das mein Urteil ist hier zu leben, werde ich auf Befehl der Götter nach Italien segeln. Ich will das Schicksal nicht vernachlässigen.“ Bei Sonnenaufgang verließen die Trojaner den Hafen. Als die unglückliche Dido die Schiffe in die Fluten sah, gab sie sich ihrer Trauer. Sie ließ grässliche Worte fallen: „Die Völker sollen keine Liebe und Bündnis haben.“ Dann durchbohrte sie sich voller Qual mit Aeneas Schwert.

 

Lektion 28 Aeneas in Latium Die Einwohner Latiums sind von König Latinus regiert worden. Latinus nahm die Gesandten mit großer Güte auf und fragte sie:,,Woher kommt ihr, von wem werdet ihr regiert ?“ Einer von den Trojanern antwortete: ,,Wie sind Flüchtlinge, wir kommen aus der Stadt Troja.Ich werde Ilioneus genannt, wir alle zusammen werden Trojaner genannt und werden von Aeneas, Venus Sohn, regiert. Aber wir wurden schon sieben Jahre lang auf hoher See hin- und hergetrieben. Nachdem das Schicksal uns hierher in euer Land geführt hat, wollen wir hier bleiben. Deshalb bitten wir dich, dass du uns mit großer Freundschaft aufnimmst.“ Dann sagt der König: ,,Es wird die , dem Trojaner, dass gegeben was du dir wünscht!“ Latinus der König hatte eine Tochter mit dem Namen Lavinia. Turnus hatte die Tochter lieb gewonnen und hatte von dem Vater verlangt, dass er ihm die Ehe mit der Tochter gäbe. Latinus aber hatte viele Vorzeichen seine Tochter nicht zu Turnus zu führen sondern beschließt sie Aeneas zu geben. Turnus war von seinem Zorn angespornt worden und wahnsinnig vor Liebe und rief aus :,, Lavinia wird niemals in eine Ehe mit dir geführt werden, verbrecherischer Aeneas, sie ist mir versprochen. Auch wenn ihr mich tötet ihr Trojaner werdet aus Latium vertrieben. Darauf sagt Aeneas:,, Troja hat mir seine Stadtgötter anvertraut. Unsere Stad wurde auf Befehl von Jupiter gebaut. Das Land Italien und die Stadt Rom müssen sich von meinem Sohn regieren lassen. Deshalb wird mich deine Drohung nicht erschrecken.“ Da er aber immer und immer wieder von Turnus herausgefordert worden wäre, wenn er nicht mit ihm gekämpft und ihn nicht getötet hätte.

 

Lektion 29 Aeneas in der Unterwelt Sibylla und Aeneas wurden werden von dem schrecklichen Charone mit einem Kahn über den Fluss Tyx übergesetzt. Zuerst sehen sie den riesigen und tiefen Tartarus, der von Flammen umgeben ist. Ein nie schlafendes Ungeheuer mit blutigen Hemd bekleidet, bewacht diesen Platz, woher stöhnen, wilde Schläge und rasselnde Kettengeräusche zu hören sind. Dort verbüßen alle Verbrecher eingeschlossen in hohen Mauern eine harte Strafe. Dann kommen sie in dem lieblichen Elysium an, wo die Sonne und die Sterne die Felder mit hellem Licht auffüllen. Dieser Ort erfreut die Seelen der Guten mit Spielen, Tanz und Gesang. Plötzlich erblickt Aeneas zwischen den Seelen seinen Vater und begrüßt ichn mit großer Freude. Er will drei Mal seine Arme um den Als seines Vaters legen, drei mal entflieht das Abbild des Vaters seinen Händen. Anchises: „Ich werde dein e Nachkommenschaft aufzählen. Zukünftig siehst du Könige und berühmte Römer. Siehe da, Romulus! Die Stadt Rom wird von ihm gegründet und die sieben Hügel mit einer Mauer umgeben werden. Einst wird Rom die Hauptstadt von diesem Erdkreis sein. Siehe da, Caesar und Pompejus! Diese Männer werden einst einen verderblichen Krieg führen und das Vaterland in zwei Teile spalten. Caesar, mein Blut, wird der milde Sieger sein. Siehe da, Augustus! Die Feinde werden vor der Ankunft diese Mannes schaudern. Er wird den Bürgerkrieg beenden, das goldene Zeitalter gründen und die Grenzen des Reiches ausdehnen. Das Reich wird dem römischen Volk ohne Grenzen gegeben werden. Du, Römer, denke daran: Die Herrschaft über das Volk zu leiten, die Unterworfenen zu schonen und die Hochmutigen nieder zu kämfen.“ Danach verließ Aeneas das Orkum, weil ichn die Hoffnung auf den zukünftigen Ruhm bewegte, und segelte guten Mutes nach Latium.

Lektion 30

Im Bad von Baiae Während des Sommers machten die Römer gern einen Spaziergang in das fruchtbare Campania,den Garten Italiens.Dort waren blühende Städte, wie Kapua,Bajae,Cumae und Pompeji.Besonders Bajae wurde von vielen reichen Römern häufig besucht.Die Menschen,die an der schönen Küste spazieren oder in die Badeanstalt gingen,gaben sich der freien Zeit hin.So belert sind die Badeanstalten von Bajae gewesen,dass der Dichter Horaz sagte:“Keine Bucht auf dem Erdkreis übertrifft das liebliche Bajae.“ Dem Philosophen Seneca hat aber die Genusssucht und Zügellosigkeit von Bajae sehr missfallen. Als er einst über einer Badeanstalt saß,beschrieb er den Trubel der Menschen auf folgende Weise: „Überall umtönt mich der vielfältige Lärm, während ich die Wissenschaft studiere. Oft höre ich Menschen die mit lautem Geschrei ihre Früchte anbieten. Immet das Stöhnen von Männern,die sich quälen und mit ihren Händen schwere Hanteln schwingen. Immer das Stöhnen von Männern die arbeiten odwer Arbeiten vortäuschen. Die lachenden und schreienden Kinder springen ins Wasser. Gestern hörte ich den erfassten Dieb schreien:“Ich habe das Geld und den Schmuck nicht gestohlen!Ich bin unschuldig!Schont mich!“Ja in der Badeanstalt ist sogar ein Sklave, der die Achselhaare zupft.Ich hasse den nie schweigenden Menschen. Auch die Ausrufe der Wurstverkäufer und Zuckerbäcker,die ihre waren verkaufen,erfüllen meine Ohren. Ich will nicht zwischen so viel Lärm bleiben.Ich werde Bajae Morgen verlassen.“

 

Lektion 31 Der Vesuvausbruch 79 nach Christi Über viele Tage wurden die Bewohner Campaniens durch mittelmäßige Erdbeben beunruhigt worden. Aber am 24. August befiel die Furcht die Herzen aller, nachdem die Beben sehr verstärkt worden waren. Alles schien sich nicht nur zu bewegen sondern sogar umzustürzen. Nachdem die Häuser sehr wackelten, beschlossen wir die Stadt zu verlassen vor der Furcht verschüttet zu werden. Das erstarte Volk bedrängt uns in den Straßen und stößt uns. Auch nicht viel später steigt eine schwarze Wolke herab und viel Asche bedrückt uns. Nachdem alle Plätze mit dickem Rauch verhüllt worden waren, wurde von überall Geschrei der Frauen, hilferufe der Kinder und das Rufen der Männer gehört. Die einen suchten ihre Eltern, andere ihre Kinder und wieder andere ihre Ehefrauen durch Stimmen zu erkennen; die einen bejammern den Untergang der Seinen, andere hoben ihre Hände zum Himmel und flehten die Götter an, wieder andere glaubten, dass es nirgendwo irgendwelche Götter gibt und das der jüngste Tag gekommen ist. Einige vergrößerten die wahre Gefahr durch ausgedachte Schrecken. Es leuchtete ein wenig auf, aber nicht der Tag wurde gesehen, sondern der Schein des Feuers. Dann wieder Finsternis, dann wieder Asche. Immer und immerwieder schüttelten wir uns Asche ab.; andernfalls währen wir von dem Gewicht der Asche erdrückt worden. Endlich war der Rauch nach und nach aufgelöst worden und alles wurde vor unseren Augen mit heißer Asche zugedeckt. Obwohl die Sonne endlich gesehen worden war, nam trotzdem die Furcht vor neuen Gefahren Oberhand; denn die Erdbeben fuhren fort.

 

Lektion 32 Rom und Magna Graecia Ab dem achten Jahrhundert vor Christus verließen viele Einwohner Griechenlands, die an Hunger und Not litten ihr Heimatland und segelten nach Sizilien, die Fruchtbare Insel, oder nach Unteritalien. Deshalb wurden diese Regionen, weil dort viele Griechen wohnten, Groß Griechenland genannt. Herrliche Städte wie Syrakus, Messina, Tarentum, Neapel oder Cuma wurden von den griechischen Siedlern gegründet. Weil die Händler mit angrenzenden Völkern verkehrten, vergrößerten sich der Reichtum und der Einfluss der Städte Groß Griechenlands. Als das dritte Jahrhundert vor Christus begann, kämpften die Römer mit den Tarentinern. Diese holten Pyrrhus, den König von Epirus, zur Hilfe herbei. Der der Kriege kundige und des Erfolgs begierige Pyrrhus besiegte das Heer der Römer. Nachdem die Niederlage nach Rom gesandt worden war, wurde der Konsul C. Fabricius vom Senat zu Pyrrhus geschickt, um über die Gefangenen zu verhandeln. Als Pyrrhus Fabricius zu überreden versuchte, zu ihm überzulaufen, lehnte dies der Konsul ab. Weil der König dessen Redlichkeit hoch anschätzte, wurden die Gefangenen ohne Preis freigelassen. Nach mehreren Monaten wurde der Krieg erneuert. Obwohl Pyrrhus wieder mit dem Sieg ging, war der Krieg trotzdem vergeblich, weil die Truppen des Königs sehr dezimiert worden waren. Daher schickte der König Cineas, einen Unterfeldherren, nach Rom. Obwohl Cineas mit den Römern über Frieden verhandelte, lehnte Appius Claudius Caecus, ein Mann von würdigem Ruhm, den Frieden ab, solange die Feinde mit ihren Truppen in Italien sind. Schließlich kehrte Pyrrhus nach Epirus zurück. Tarent aber und die übrigen Städte Groß Griechenlands gelangten in die Macht des Römischen Volkes.

 

Lektion 33 Der Cereskult auf Silzilien Die Insel Sizilien war von alters her ganz Ceres und Proserpina geweiht. Sowohl die übrigen Völker als auch besonders die Sizilianer glaubten, dass sowohl die Göttinnen in dieser Gegend geboren sind als auch die Früchte zum ersten Mal in diesem Land gefunden wurden. Wir lesen bei Schriftstellern aus der Antike über Ceres und deren Tochter: Einst verlangte Pluto von Jupiter, dass Proserpina sich ihm zur Frau geben würde. Aber Jupiter sagte ihm, dass Ceres sie im nicht überlassen werde, dass die Tochter im dunklen Tartarus wäre. Deshalb raubte Pluto auf Anstiftung Juppitters, Proserpina, als sie Blumen auf dem Berg Athna sammelte, und drang mit ihr nicht weit von Syracussa unter der Erde ein. Ceres durchzog den ganzen Erdkreis, um Proserpina zu suchen, immer in der Hoffnung, dass sie ihre Tochter finden würde. Als sie von Apollo erfahren hatte, dass die junge Frau im Tartarus die Ehefrau von Pluto war, suchte sie Juppiter auf und forderte von ihm, dass man der Mutter die Tochter wiedergibt. Juppiter gab ihren Wunsch nicht nach aber er versprach ihr, dass Proserpina die Hälfte des Jahres an der Oberwelt, und die andere Hälfte im Tartarus sein würde. Nicht nur die Siculer, sondern auch die übrigen Völker verehrten besonders die Ceres von Henna: Weil die Römer Ceres wegen großer Unglücke im Staat zur Zeit der Konsule Publio Mucio und Lucio Calpunio beruhigen wollten, schicken sie Priesten nach Henna, wie zu Ceres selbst, obwohl es in der Stadt einen großen Tempel von Ceres gab.

Lektion 34Amtsmissbrauch eines römischen Provinzialstadthalters

Segesta, eine alte Stadt Siziliens, wurde von Aeneas, der aus Troja floh und in diese Gegend kam, gegründet .Daher glaubten die Segestaner, dass sie nicht nur durch ewige Freundschaft, sondern auch durch Verwandtschaft mit dem römischen Volk verbunden seien. Diese Stadt wurde mit Kraft eingenoommen und zerstört, als deren Einwohner mit den Karthagern kämpften. Alle Schmuckstücke wurden aus jenem Ort nach Kathago weggetragen. Unter diesen war ein Bildnis der Diana, dass aus Bronze mit einzigartiger Kunst hergestellt worden war. Viele Jahre später sorgte Publio Scipio, nach Karthagos Einnahme, dafür, dass des Sikulern alle Schmuckstücke zurückgegeben würden. Zu dieser Zeit wurde auch das Bild der Diana den Segestanern zurückgegeben und an ihren Platz zur großen Freunde der Bürger aufgestellt. Als Verres Stadthalter von Sizilien war und nach Segesta kam, begann er vor Begierde zu brennen, weil er das Bild der Diana sah. Er befahl den Beamten der Segestaner, dass sie es ihm geben sollten und er legte dar, dass er sich nichts so ersehne, wie die Staue der Diana. Die Segestaner antworteten, dass dieses für sie ungerecht sei und dass sie von der Flucht von der obersten Religion und dem obersten Gesetz gehalten würden. Als Verres darauf bestand, wurde die Sache im Senat der Segestaner verhandelt. Die Sache wurde zunächst abgelehnt, weil alle wiedersprachen. Dann drohte Verres dem bevorstehenden Beamten. Dass er den Senat der Segestaner völlig zerstören werde. Als die Segestaner irgendwann vor großer Furcht besiegt worden waren, beschlossen die dem befehl des Prätors zu gehorchen. Nachdem die Stadt vom Feinde eingenommen worden war, trug deshalb nun ein römischer Prätor die Statue, die damals der Feldherr des römischen Volkes den Segestanern zurück gebracht hatte, aus der Stadt der Bundesgenossen in einem Ruchlosen Verbrechen weg.Dann drohte Verres nach der Herbeirufung der Beamten, dass er die Stadt der Segestaner von Grund auf zerstören würde.

19.1.07 13:29, kommentieren

iter romanum:lektion 35-45

Lektion 35 Ruhmvolle Ehrung der Verstorbenen Der Brauch bei den Römern war, dass ein berühmter Mann nach seinem Tod, von seinem nächsten Verwandten öffentlich auf dem Forum Romanum gelobt wurde. In dieser Grabrede wurde nicht nur der Tote, sondern auch das Geschlecht jenes Mannes gerühmt. Einige Überreste jener Lobreden sind uns überliefert worden. Wie der Schriftsteller Plinius erzählt, wurde L. Metellus nach seinem Tod von seinem Sohn mit diesen Worten öffentlich gelobt: „Jener Mann, mein Vater, wurde zum Oberpriester und zwei mal zum Konsul gewählt, zum Diktator ernannt und zum Kommandeur der Reiterei erklärt. Im ersten punischen Krieg gelang es ihm allein - denn der andere Konsul hatte nämlich sein Heer verlassen - den Karthager Haschrobal auf Sizilien zu besiegen und viele Elefanten als Beute wegzuführen. Wer von euch weiß nicht, dass jener Mann diese Tiere im Triumph geführt hat? Vater bemühte sich um die großen Dinge und Wünsche: Er wollte der beste Redner sein, sehr Weise sein, sich für den höchsten Senator halten, mit guter Arbeit viel Geld finden, viele Kinder hinterlasen und im Staat berühmt sein.“ Dieses gelang ihm allein,nachdem Rom gegründet worden war.

Lektion 36 Soziale Spannungen in Rom

Zuerst wuchs der römische Staat durch Fleiß und Gerechtigkeit, große Könige wurden im Krieg bezwungen und riesige Völker mit Gewalt unterworfen. Aber im zweiten Jahrhundert vor Christi Geburt, wo Karthago, die Rivalin des römischen Reiches , untergegangen war, fing das Schicksal an zu wüten. In jener Zeit (133v. Chr.) wurde Tiberius Gracchus, ein Mann, der sehr kühn war und viele Tugend hatte, zum Volkstribun gewählt. Gracchus selbst war darauf bedacht, dass sich die Macht der Plebejer vermehrte. Jener Mann trieb mit etwa folgenden Worten die Gemüter der Bürger an: „ Obwohl die Plebejer für das Vaterland kämpfen, haben sie kein eigenes Haus. Diese Imperatoren dort sagen falsches, wenn sie behaupten, dass die Plebejer für ihre eigenen Häuser kämpften. Nein, vielmehr kämpfen die Plebejer um Reichtum und Üppigkeit der Aristokraten und kommen um.“ Mit dieser Rede bewegte Tiberius Gracchus die Uneinigkeit der Bürger und brachte den Staat in große Gefahren. Dann stellten sich die Aristokraten und der Senat, Gracchus selbst und seinen Gefährten entgegen. Schließlich griffen sie nicht nur die Freunde an, sondern auch Gracchus selbst: Als Gracchus floh, beendete er sein Leben, nachdem er von einem Stuhlbein getroffen worden war, mit einem frühzeitigen Tod 29 Jahre nach seiner Geburt, mehr als 300 seiner Gefährten wurden getötet. Der Tod dieses Mannes war der Anfang des bürgerlichen Blutvergießens in der römischen Stadt. Von da an wurde für 100 Jahre die Uneinigkeit der Bürger durch Schwerter entschieden.

 

Lektion 37 Ein Homo Novus rettet Rom C.Marius, der im Ritterstand geboren war, war ein Emporkömling, der ausser dem Alter der Familie alles andere hatte: Fleiß, Tüchtigkeit, großes Wissen im Kriegsdienst, größte Tapferkeit. Schon lange Zeit trieb ihn eine ungeheuere Begierde des Konsuls, den er nicht anzustreben wagte. Aber im Krieg gegen Jugutha sagte der Priester ih, während er den Göttern opferte, vorraus, dass alles, was er sich wünschte, sich zum guten wenden würde. Durch diese Worte bewegt, eilte Marius nach Rom und erstrebte das Konsulat. Er überzeugte die Senatoren, dass er in wenigen Tagen dem Krieg, den der Imperator Metellus schon lange mit Jugutha führt, ein Ende machen wird. Durch die Hoffnung auf Frieden veranlasst, vertrauten die Senatoren dem neuen Mann das Konsulat an und stellten ihn an die Spitze des Heeres. In der Tat besiegte Marius wenig später Jughurta und Bocchus, der Jugurtha Hilfe gebracht hatte. Inzwischen verlangen die Kimbern und Teutonen, die der Wohnsitze wegen Gallien durchzogen, vom römischen Senat, dass ihnen Wohnsitze gegeben wurden, wo sie sich niederlassen konnten. Weil die Senatoren dies verneinten, fingen die Germanen an, das mit Waffen zu erstreben, was sie mit bitten nicht erreicht haten: nahe beim Fluss Rhodanus besiegten sie völlig das Heer der Römer.

 

Lektion 38 Catilina, eine Gefahr für die Freiheit der Republik L. Catilina, der dem Adel entflammt, hatte große geistliche und körperliche Kraft, aber einen schlechten Charakter. Dieser hatte Umgang mit schlechten Menschen, aber er täuschte vor, dass er von guten Männern umgeben war. Es gab bei ihm nicht nur viele Verlockungen nach Willkür, sondern auch Ansporn auf Fleiß und Arbeit. Weil Catilina vergeblich das Konsulat erstrebt hatte, plante er unter dem Konsulat des Cicero einen Umschwung. Als die Freunde, die von großer Kühnheit waren, zusammen gerufen worden waren, hielt er diese Rede: „ Ihr alle wisst genau, ihr alle habt schon früh gehört, was ich in meinem Gedanken bewegt habe. Übrigens wird mir von Tag zu Tag der Geist entflammt, wenn ich daran denke, welche Bedingungen des Lebens wir zukünftig haben, wenn wir uns nicht von der Macht der Adeligen befreien. Alle Macht, Ehre und Reichtum liegen bei jenem; für uns bleiben nur Gefahren, Strafen und Armut. Wer von uns Männer, die tapfer sind, kann es ertragen, dass für jene Reichtum übrig ist, und uns die nötigen Dinge zum Leben fehlen.“ Dann versprach Catilina Schuldtilgungen, Ächtungen der Reichen, Lehrer und Priesterämter. Unterdessen bereitete Catilina einen Überfall auf Cicero vor: er schickte zwei Ritter zum Haus von Cicero, damit sie den Konsul töteten. Jene aber würden von dem Zugang abgehalten. Als Cicero die Sache dem Senat berichtete, beschuldigte er Catilina mit diesen Worten: „Oh Zeiten; Oh Sitten! Wie lange wird deine Wut da uns noch verspotten? In welcher Stadt leben wir? Hier sind wir in unserer ganzen Zahl, Senatoren, in dieser heiligen Versauung, diejenigen, die über dem Untergang unser aller nachdenken. Geh aus der Stadt, Catilina, die Türen stehn offen, geh!“

 

Lektion 39 Kampf um die Macht in Rom Als Pompeius vom Senat ein Gesetz für seine Veteranen forderte, war der Senat zum Nachgeben sichtbar nicht bereit. Deshalb ging Pompeius mit Caesar ein Machtbündnis ein. Caesar gind dieses Bündnis ein, um seine Kraft zu stärken. Aber Pompeius ging mit dem Senat ein Bündnis ein, weil Caesar in Gallien neun Jahre lang seinen Ruhm und seine Macht durch Krieg führen vergrössert hatte. Die Senatoren taten dies, um mit Pompeius' Hilfe die Macht Caesars zu verringern. Weil aber Pompeius selbst die Vorherrschaft in der Bürgerschaft erstrebte, glaubte er, dass dieses Bündnis ihm die Möglichkeit sich die Vorherrschaft zu beschaffen, gäbe. Nachdem der Krieg in Gallien beendet worden war, beschlossen die Senatoren, dass Caesar das Heer vor Ablauf der gesetzlich festgelegten Amtszeit entlassen solle und als Privatmann nach Rom zurückkommen solle. Obwohl Caesar dies, beharrte der Senat auf dem Beschluss. Deshalb fasste Caesar den Plan Krieg zu führen. Währrend er rief: „Die Würfel sind gefallen!“, führte er das Heer über den Fluss Rubican, um nach Rom zu gehen.Pompeius aber wich den Truppen Caesars aus und begab sich nach Griechenland. Nachdem Caesar im Senat und in der Volksversammlung bekräftigt hatte, dass er durch die Waffen dr Gegner zum Kämpfen gezwungen worden sei, brachte Caesar das Heer nach Griechenland und besiegte Pompeius bei Pharsakus völlig. Velleius schreibt, dass in jener schrecklichen Schlacht zwei Häupter des Staates aufeinander geraten seien und dass ein anderes Licht des römischen Staates ausgelöscht sei.

Lektion 40 Der Friedensherrscher Augustus

Sobald Caesar getötet war und Octavius erfahren hatte, dass er der Erbe sei, kam er nach Rom, um die Erbschaft anzunehmen. Von dieser Zeit an führte er mit Marcus Antonius für 12 Jahre den Staat. Dieser Mann war begierig zu regieren und erklärte Octavius zum Feind, weil er immer einen unsicheren Verstand hatte und sich von den Sitten der Römer entfremdet hatte und besiegte denselben wenig später bei Actium. Nachdem die Bürgerkriege durch diese Schlacht beendet worden waren, verwaltete Octavius 44 Jahre alleine den Staat und derselbe wurde durch den Beschluss des Senates Augustus genannt. Während Augustus den Frieden zu Wasser und zu Land erzeugt hatte, wurde der Tempel des Ianus Quirinus, wie er selbst überliefert, dreimal geschlossen. Derselbe Tempel aber war seit Gründung der Stadt bis der Zeit des Augustus zweimal ganz geschlossen. Durch den Beschluss des Senates wurde dem Erhabenen als erster ein Friedensstuhl geweiht. In derselben Zeit begann Augustus die Stadt auszuschmücken, weil er meinte, dass sie für die Würde des Reiches zu wenig geschmückt sei. Diese schmückte er mit so vielen öffentlichen Bauwerken, dass er selbst mit Recht sagte, dass er eine Stadt aus Ziegeln erhalten habe und dieselbe aus Marmor zurücklasse. Die Verdienste dieses waren so gross, dass der Dichter Vergilius ihm mit diesen Worten rühmte: „ Dieser Mann ist Augustus Caesar, der Nachkomme des Göttlichen, er wird das goldene Zeitalter gründen.“

 

Lektion 41 Augustus und die sprechenden Raben Einst begegnete Augustus einem gewissen Mann, der einen Raben trug, dem er unterrichtet hatte dieses zu sagen: „Sei gegrüßt Cäsar, siegreicher Imperator.“ Augustus aber staunte und dachte bei sich:´“ Dieser wunderschöne Vogel muss von mir gekauft werden.“ Und in der Tat kaufte er diesen sofort für 20.000 Sesterzen. Als der Begleiter dieses Mannes dieses gesehen hatte, bekräftigte er, von Neid veranlasst, Cäsar, dass derselbe Mann den anderen Raben habe. Sofort befahl Cäsar jenen den Raben herbei zutragen. Dieser wurde herbei getragen und mit Worten die er gelernt hatte, stellte er dar:“ Sei gegrüßt siegreicher Imperator Antonius.“ Diese Worte machten Cäsar nicht zornig, sondern lachend sagte er zu dem, dem die Raben gehörten: „Die Münzen, die du von mir erhalten hast, musst du mit deinem Gefährten teilen.“ Wenig später bemühte sich ein armer Schuster dem Raben eine Begrüßung für den Imperator beizubringen, weil der Rabe die Worte nicht wiederholte,sagte der Schuster oft:“ Mühe und Arbeit sind umsonst gewesen.“ Irgendwann begann der Rabe trotzdem die vorgesagte Begrüßung zu sagen. Weil der Schuster glaubte, dass er nicht zögern dürfte, eilte er zu Cäsar. Augustus aber antwortete, nachdem er die Begrüßung des Raben gehört hatte: „Solche Schmeichler habe ich genug zu Hause.“ Dann fügte der Rabe hinzu: „Mühe und Arbeit sind umsonst gewesen.“ Zu diesem sagte Cäsar lachend:“ Diese Fähigkeit des Rabens muss gelobt werden!“ Und er ließ ihn zu einem hohen Preis kaufen.

Lektion 42 Kaiser Tiberius

Am Beispiel des Imperators Tiberius ist uns die Fähigkeit zu erkennen, wie sich der Charakter eines Menschen ändert, gegeben. Tiberius, der die Nachfrage des Herrschers Augustus eingenommen hatte, führte am Anfang ein bescheidenes Leben. Er verhinderte dass Statuen und Bilder, zu welchen sich die Senatoren entschieden hatten, um ihn zu ehren, zwischen den Heiligkeiten der Götter gestellt wurden. Er lehnte den Vornamen „Imperator“ und den Beinamen „Vater des Vaterlandes“ ab. Gegenüber Vorwürfen, schlechten Gerüchten und Spottgedichten war er nachsichtig und sagte, dass in einem freien Staat Sprache und Geist frei sein müssen. Als der Senat einst forderte, dass diejenigen, die jene Lieder geschrieben hatten, wegen Majestätsbeleidigung angeklagt werden, antwortete Tiberius:“ Diese Lieder müssen von uns vernachlässigt werden. Denn ich fürchte, dass wir, mit dieser Sache beschäftigt, die Zeit den Statt zu regieren vorbeilassen. Von uns aber muss beim Regieren des Staates Sorgfalt angewendet werden.“ Der Imperator berichtete dem Senat von allen öffentlichen Geschäften indem er frühere Hoheit des Senates bewahrte, führte er den Anschein von Freiheit ein. Aber allmählich änderte sich der Charakter des Tiberius: Viele Bürger der Großen wurden angeklagt und viele Adelige mit Kindern verurteilt. Schließlich fasste er den Plan, die Stadt zu verlassen und begab sich auf die Insel Capri. Diese, die Insel der Einsamkeit, gefiehl dem Imperator, weil er meinte, dass er dort vor Überfällen sicher sei. An dieser Stelle ließ er 12 Villen bauen, die nach unsterblichen Götten benannt sind. In der Villa des Jupiters lebte Tiberius mit wenigen Freunden, während er sich der Üppigkeit widmete.

 

Lektion 43 Fabeln des Phaedrus Vom Fuchs und Raben Als der Rabe den Käse, den er vom Fenster garubt hatte, essen wollte, während er auf einem hohen Baum saß, sah ihn ein Fuchs und von Neid veranlasst sagt er:“Rabe, kein Vogel ist mit schöneren Federn geschmückt als du. Kein Vogel hat ein schöneres Aussehen als du. Ich habe noch nie einen prächtigeren Vogel als dich gesehen. Wenn du eine Stimme hättest, wärst du der berühmteste Vogel.“ Aber jener dumme ließ, während er seine Stimme zeigen wollte, den Käse aus seinem Schnabel fallen. Der sehr listige Fuchs raubte den Käse mit seinen gierigen Zähnen. Dann schließlich seufzte der getäuschte Rabe. Derjenige, der sich darüber freut, dass er mit listigen Worten gelobt wird, muss oft Strafe zahlen.

 

Vom Frosch und Ochse Einmal erblickte der Frosch auf einer Wiese einen Ochsen und durch soviel Neid auf die Größe veranlasst, bließ er seine runzlige Haut auf. Dann fragte er die beiden Söhne ob er größer sei als der Ochse. Jene verneinten. Wiederum spannte er seine Haut an, aber mit größerer Anstrengung und fragte auf ähnlich Art, wer größer sei. Jene sagten dass der Ochse größer war. Während der Frosch sich zornig noch mehr aufblasen wollte, blieb er mit zerrissenem Körper liegen. Wenn der Niedrige einem Mächtigen angemessen sein will, geht er zugrunde.

 

Lektion 44 Der Dichter Martial Unter dem Kaiser Domitianus waren die Gedichte des Poeten Martial bei den Römern bekannt und wurden von vielen gelobt. Obwohl Martial sehr bekannt war, führte er trotzdem ein ziemlich armes Leben, dessen Wohlergehen immer von den Wohltaten des Patrons abhängig waren. Martial schreibt über sein Schicksal folgendes: „Ich bin und war immer arm. Ich habe einen kleinen Wohnsitz in der Stadt, ich besitze ein kleines Stück Land, welches mir der Patron geschenkt hat. Aber dieses Grundstück kann ich kaum Landgut nennen: Ich habe ein größeres Land auf meiner Fensterbank. Trotzdem erfreut mich das ländliche Leben, ich armer habe weder einen Ort zum Denken noch zum Ruhen in der Stadt. Denn dort ist es üblich, früh morgens den Patron zu begrüßen, dann unter großem Trubel die übrigen Klienten zum Forum herabzuführen, zur zehnten Stunde mit dem Patron zu den Thermen zu gehen, schließlich nach Hause zurückzugehen. Nachdem ich diese sehr lästigen Aufgaben erfüllte, wie viele Verse hätte ich verfassen können. Wer kann ertragen, dass die Anzahl meiner Bücher ziemlich klein ist, damit mein Patron eine größere Anzahl von Klienten hat. Schon in fast 30 Tagen wurde nicht mehr als eine Seite vollendet. Deshalb vermisse ich mein Landhaus, auch wenn es klein ist. Denn nichts ist besser als die Ruhe auf de Lande, nichts ist schlechter als die Geschäfte in der Stadt. Mag das Landleben auch härter sein als das Stadtleben, so kann ich mein Leben Ruhe leben.

Lektion 45 Das Schicksal eines verbannten Dichters

Unter dem Kaiser Augustus der Dichter P. Ovidius Naso wegen den Gedichten und Versen sehr erfolgreich. Diesem hatte es schon als Junge gefallen, Gedichte zu verfassen. Er hatte sehr große Begabung, dass er mit Recht sagte: „Von selbst kam das Gedicht zum geeigneten Versmaß. Und was ich versuchte zu schreiben, war ein Vers.“ Durch das Schreiben von Versen verschaffte sich Ovid sehr großen Ruhm in Rom. Als Augustus aber überzeugt war, das diese Gedichte die Sitten der Jugend verderben, befahl er, Ovid zu verbannen. Als dieser erfahren hatte, dass er nach Tomi, einer Stadt an der Küste des Schwarzen Meeres, verbannt worden sei, staunte er wie vom Blitz getroffen: Dieses unerträgliche Schicksal bejammerte er und be- stieg ein Schiff. Nachdem er in Tomi angekommen war, glaubte er, dass er gleichsam an die Ufer des Stygs hinabgestoßen sei. Denn das Klima war so rau, dass die Einwohner, das wilde Volk der Geten, die kaum zu ertragende Kälte nur mit Fellen abhalten konnten. Oft drangen Feinde ins Land ein, um die Dörfer zu plündern. Ovid schmerzte es besonders, dass niemand der Geten die lateinische Sprache verstand. Schließlich war dem Dichter, weil ihm durch die lange Entwöhnung die lateinischen Wörtern fehlten, die Motivation, Gedichte zu schreiben, fern. Obwohl Ovid Augustus immer wieder gebeten hatte, ihn die Möglichkeit zu geben, nach Rom zurückzukehren, zeigte sich dennoch der Kaiser hart. Schließlich starb er fern von Rom als Verbannter.

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iter romanum:lektion 47-59

Lektion 47 Römische Machtausbreitung nach Gallien und Britannien Die Helvetier, welche sehr kriegerische Menschen waren, ärgerten sich, weil sie durch die natürlichen Begebenheiten des Landes zusammengehalten wurden. Deshalb überredete Orgetorix, einer der Adeligen, leicht das Volk, seine Gebiete zu verlassen. Als Cäsar verkündet worden war, dass die Helvetier im Sinn hätten, durch die Provinz zu marschieren, eilte er schnell nach Gallien. Als die Helvetier von seiner Ankunft gehört hatten, schickten sie Gesandte zu ihm. Diese baten flehend, dass es ihnen mit dem Einverständnis des Cäsars erlaubt sei, durch die Provinz zu marschieren. Cäsar glaubte, durch viele Gründe, dass es ihnen nicht erlaubt sein dürfe. Als die Helvetier auf ihrem Vorhaben hartnäckig beharrten, hinderte Cäsar sie an ihrem Zug und überfiel sie. Nach der Unterwerfung der Helvetier gelang es Cäsar auch die übrigen Stämme Galliens entweder durch Waffen zu unterwerfen oder sie durch kluge Weisein Freundschaft mit dem römischen Volk zu verbinden. Als ganz Gallien ?befriedet? war, wollte Cäsar sein Heer nach Britannien hinüber bringen, weil er wusste, dass den Galliern von dort Hilfstruppen bereitgestellt worden waren. Daher zog er ungefähr 80 Lastschiffe an diesem Ort zusammen, wo es die kürzeste Überfahrt nach Britannien gab. Als die Zeit geeignet war, unbesorgt zu gehen, stach er etwa zur 3.ten Nachtwache in See und erreichte zur 4.Stunde zum ersten Mal Britannien. Nachdem einige Schlachten auf der Insel erfolgreich durchgeführt worden waren, kehrten alle Schiffe unversehrt zum Festland zurück. Cäsar wurde vom Senat ein Dankfest beschlossen, weil er als 1. aller Römer das Heer nach Britannien geführt hatte.

Lektion 48 Die Niederlage des Quintilius Varus Quintilius Varus, der das Heer in Germanien leitete, glaubte, dass die

Germanen die durch die Schwerter nicht gezähmt werden konnten, waren leichter durch Gesetze zu befrieden. Daher eilte er schnell in die Mitte Germaniens, um Gerichtstage abzuhalten. Aber die Germanen täuschten sehr oft Streitereien vor und dankten ihm, weil ihre Uneinigkeiten durch das römische Recht beendet würden. Auf diese Weise führten sie Varus in so große Sorglosigkeit, dass er eher glaubte, als städtischer Richter auf dem Forum Recht zu sprechen, als das er Mitten im Gebiet von Germanien ein Heer führte. Trotzdem erkannte Arminius, der Führer der Cherusker, dass niemand schneller Unterdrückt würde, als der, der nichts fürchtet. Also rief er zuerst wenige, dann mehr zusammen: „Er lehrte das die Sklaverei nicht länger zu ertragen ist und sagte, dass durch die Sorglosigkeit des Varus die Römer viel leichter unterdrückt werden können, und setzt die Zeit für den Angriff a. Obwohl diese Sachen dem Varus durch Segestes, einem zuverlässigen Mann, des öfteren angekündigt wurden, glaubte er es dennoch nicht - so groß war seine Zuversicht auf Frieden/Friedenszuversicht! Daher unterdrückten die Germanen unter der Führung des Arminius, am festgesetzten Tag Varus, der nichts fürchtete: von allen Seiten greifen sie heftig an, sehr erbitternd wird bis zur Entscheidung gekämpft und drei Legionen kommen mit ihrem Führer elend um. Der Schriftsteller Sueton überlieferte, dass Augustus nach der Verkündigung der Niederlage in Rom ausrief: „Quintilius Varus, gib mir die Legionen zurück!“ Durch diese Niederlage geschah es, dass das römische Reich, dass an der Küste des Ozeans zum stehen gekommen war, am Ufer des (Flusses) Rhein zum stehen kam.

 

Lektion 49 Bräuche und Sitten der Germanen In Germanien gibt es ausgedehnte Wälder und Sümpfe, und das Wetter ist rauh. Die Germanen haben einen wilden Geist und einen kräftigen Körperbau; sie sind an Himmel und Erdboden gewöhnt und tragen alles mit Gelassenheit, was auch immer an Not, Mangel und Kälte da ist. Das Volk der Germanen lebte nicht in Städten, sondern abgesondert und verstreut, überall dort wo ihnen ein Feld oder eine Quelle gefiel. Niemand hat eigene Felder, sondern die Beamten und Fürsten teilen den einzelnen Völkern soviel Land zu, wie es für jeden nötig ist. Ein ziemlich großer Teil des Lebensunterhaltes besteht aus Milch, Käse und Fleisch. Die Frau ist auf jede Art und Weise die Gefährtin des Mannes, sowohl in Frieden als auch in der Schlacht. In jedem Haus wachsen die Kinder nackt und schmutzig zu gesunden Körpern auf. Die eigene Mutter stillt ein jedes Kind selbst, und vertraut es nicht Ammen an. Die Männer kommen oft zu Gelagen; Tage und Nächte zu trinken wird niemandem zum Vorwurf gemacht. Während dieser Gelage beraten sie sogar über den Frieden und den Krieg. Betrunken reden sie offen, nüchtern fassen sie später einen Plan. Sie überlegen, während sie nichts zu erfinden wissen, und sie beschließen, während sie nicht irren können. Die Germanen glauben, dass es ein Unrecht sei, die Gäste zu verletzen: Wer auch immer zu ihnen gekommen ist, wird als Gast behandelt, und er ist sicher vor Gefahren. Diesen stehen die Häuser aller offen, und mit ihnen wird die Nahrung geteilt. Kein anderes Volk pflegt die Gastfreundschaften ausgiebiger.

 

Lektion 50 Kritik an den römischen Eroberungen Der Stadthalter Agricola, der über 6 Jahre lang irgendwelche Völker Britanniens in Schlachten gezähmt hatte, gelangte mit einem kampfbereitem Heer zu einem gewissem Berg um die Briten völlig zu besiegen. Es wird überliefert, dass der Führer der Briten mit dem Namen Calgacus vor der Schlacht bei der Menge, welche die Schlacht forderte, etwa dieses gesagt hat: „Nachdem die Römer die übrigen Länder der Erde verwüstet hatten, marschierten sie in Britannien ein. Die Räuber der Erde sättigte weder der Orient noch der Occidens. Stehlen, Töten und Rauben nennen sie mit falschem Namen Herrschaft, und sobald sie eine gewisse Einsamkeit machen, nennen sie es Frieden. Kinder und Verwandte sie sind uns das Liebste. Diese werden durch Auswahl weggeschafft, um anderswo zu dienen. Sogar unsere Körper werden durch das Gangbarmachen der Wälder und Sümpfe durch Schläge und Beleidigungen aufgerieben. Das Heer der Römer soll aus verschiedenen Stämmen zusammengezogen sein, es soll bei Glück zusammenhalten und sich bei Unglück auflösen. Alle Triebfedern für einen Sieg sind für uns: Keine Frauen feuern die Römer zum Kampf an, keine Eltern werden ihnen die vorwerfen. Die meisten von ihnen haben nämlich keine oder eine andere Heimat. Keiner soll erschreckt werden durch irgendein Glanz von Gold und Silber, a es weder schützt noch verletzt. Hier ist der Führer, hier das Heer, dort die Tribute, dort die Sklaverei! Ihr die im Begriff seid in die Schlacht zu ziehen, denkt an eure Vorfahren und Nachkommen!“

 

Lektion 51 Rom erobert die Welt Zur Kaiserzeit des Claudius ist über das ergänzen des Senats beraten worden. Als die berühmtesten Männer Galliens schon längst in der Bürgerschaft aufgenommen waren, Ehre erstrebten, wurde heftig und verschieden über diese Sache diskutiert. Manche behaupteten, Italien sei nicht so sehr krank, dass es seiner Stadt einen Senat zur Verfügung stellen könnte. Sie erwähnten es sei genug, dass Italiker in den Senat ausgewählt worden seien, obwohl gerade die besten der Römer oft vergeblich Ehrenämter erstrebten. Diese und solche Sätze bewegten den Fürsten sehr wenig und sagte bei einer Zusammenkunft des Senats etwa dieses :“Denkt an das Andenken der Vorfahren, ein gewisser alter Clausus ursprung aus Sabina war in der Bürgerschaft in Rom und ist später im Senat angenommen worden! Jener erinnert mich, dass, weil auch immer er irgendwo ausgezeichnet war, wurde hierher übertragen. Und ich kenne nämlich Julius Alba, Porcus Tusculo und andere berühmte Männer aus ganz Italien, die vom Senat angenommen wurden. Denn diese Missbilligten nicht einmal Balbus aus Hispanien, der aus Gallien Narbunesis nach Italien hinüber schritt, und ein weniger Ausgezeichneter Mann war. Auch Romulus, wenn nun ich mich an euch erinnere, Sie mache unsere großen nicht gut, nehmt ihr diese sehr berühmten Männer, der besiegten Stämme ohne irgendwelche Sitten in die Bürgerschaft? Wer auch immer nun alt vertraut, den Vater aushebt und dann neu wird. Daher wer auch immer heute beschließt, ist ein Vorbild für die Nachkommen.

 

Lektion 52 Der Brand Roms und seine Folgen Durch dieses große Feuer wurde der größte Teil der Stadt zerstört. Deshalb öffnete der Kaiser das Marsfeld und seine Gärten, damit sich dort die arme Menschenmenge aufhalten konnte. Obwohl er dem Volk eine große Menge Getreide gespendet hatte, bewirkte Nero aber dennoch nicht, dass man glauben sollte, dass der Brand nicht von ihm befohlen worden sei. Viele Bürger haben nämlich den Verdacht geäußert, dass der Kaiser wegen der neu zu gründenden Stadt Ruhm suchte. Weil Nero befürchtete, dass sich das Gerücht verbreitete, versprach er, die Urheber dieses Brandes zu bestrafen: Die Christen, von denen sich damals nicht wenige in der Stadt aufhielten, wurden fälschlicherweise der Brandstiftung beschuldigt. Das Volk nämlich zürnte schon lange den Christen, weil es glaubte, dass sie den Gesetzen nicht folgten, die Gemeinschaft der Menschen verachteten und die Götter- bilder nicht verehrten. Zuerst wurden die ergriffen, die gestanden, Christen zu sein, danach auf Verrat hin eine große Menge. Jene erlitten ein schreckliches Schicksal. Viele sind auf die Rücken von Tieren gebunden und von Hunden zerfleischt worden. Die meisten, nach dem sie auf das Kreuz geschlagen worden waren, wurden als nächtliche Beleuchtung verbrannt. Als diese Dinge in den Gärten des Kaisers bekannt wurden, veranstaltete Nero sogar Zirkus- spiele, in denen er selbst in der Tracht eines Wagenlenkers auf einem Wagen gefahren ist. Als diese Sache bekannt wurde, erbarmten sich viele Römer ihrer, obwohl sie den Christen einen Hass auf das Menschengeschlecht vorwarfen und beklagten, dass sie nicht im öffentlichen Interesse, sondern durch das Wüten des Kaisers vernichtet worden seien.

 

Lektion 53 Der Christenbrief des Plinius Der Schriftsteller Plinius, als er die Provinz Bithynien verwaltete, pflegte den Kaiser Traian zu fragen, wie er die Provinz verwalten müsse. Auch über die Christen schrieb er folgenden Brief and den Kaiser: „Ich habe noch nie an Christenprozessen teilgenommen, deshalb weiß ich nicht, auf welche Weise die Richter sie betrafen. Inzwischen habe ich bei denen, welche zu mir gleichsam als Christen hergebracht wurden, folgende Verfahrensweise verfolgt: Ich fragte, ob sie Christen sind. Diejenigen, die sich dazu bekannten, frage ich wiederum mit Androhung der Todesstrafe. Auf diese Weise versuchte ich, sie zu veranlassen, den eitlen Aberglauben abzulegen. Diejenigen, die auf dieser Meinung beharrten, befahl ich, mit dem Tode zu bestrafen. Diejenigen aber, die abgestritten haben, Christen zu sein oder gewesen zu sein, nachdem sie die Götterbilder und das Abbild des Kaisers mit Weihrauch und Wein angebetet hatten, glaubte ich, nicht bestrafen zu dürfen. Einige zum Tode verurteilten wagten es zu behaupten, dass sie sich keiner Schuld bewußt seien. Sie bekannten, dass sie es gewohnt seien, an einem bestimmten Tag vor Sonnenaufgang Christus Lieder zu singen. Sie bestärkten, dass es Sitte sei, danach auseinanderzugehen und wieder zurückzukehren, um ein Mahl einzunehmen. Ich scheue mich aber, weil wegen der großen Menge Christen viele Menschen jeden Alters und jeden Standes von diesem Aberglauben befallen wurden, frage ich dich, Imperator, um Rat, ob du meinen Urteilen zustimmst.“ Lektion 54 Konstantins Sieg über Maxentius Konstantin und Maxentius kämpften um die Vorherrschaft. Schließlich kam es zum Bürgerkrieg. Obwohl sich Maxentius in Rom aufhielt, weil er von den Priestern die Antwort erhalten hatte, dass er zugrunde gehen werde, wenn er sich außerhalb der Tore aufhalte, wurde dennoch ein Krieg durch die geeigneten Führer ausgetragen. Die Truppen des Maxentius waren überlegen, solange Konstantin seine Truppen näher an die Stadt heranbewegte und sich in der Nähe der Milvischen Brücke niederließ. Es brach der Tag an, an dem die Feiern zu fünfjährigen Regierungsjubiläum des Maxentius vollendet wurden. Konstantin wurde im Schlaf ermahnt, dass ein himmlisches Zeichen des Gottes auf den Schilden der Soldaten entstehen werde. Er machte, wie es befohlen war und brachte diesen umgedrehten griechischen Buchstaben Chi, an der obersten Spitze umgebogen, an den Schilden an. Mit diesem Zeichen ausgerüstet, ergriff das Heer das Schwert. Der Feind rückt ohne Feldherr vor und überschreitet die Brücke. Die Heere treffen in Schlachtordnung aufeinander und obwohl auf beiden Seiten mit größtem Einsatz gekämpft wird, ergreifen weder die einen noch die anderen die Flucht. Plötzlich entsteht in der Stadt eine Aufruhe: Während die Zirkusspiele an Maxentius Geburtstag geschehen, schreit das Volk dass es nicht geschehen könne, dass Konstantin siegen werde. Als Maxentius merkt, dass das Vertrauen des Volkes schwindet, befiehlt er, in die Sibyllinischen Bücher hineinzublicken, in welchen gefunden wurde, dass an jenem Tag der Feind der Römer zugrunde gehen werde. Diese Antwort verleitet ihn zur Hoffnung auf den Sieg und er geht in die Schlachtordnung. Als er gesehen wurde, war der Kampf grausamer. Das Heer des Maxentius wurde zerstreut, Maxentius selbst eilte auf seiner Flucht zur Milvischen Brücke und wurde, von der Masse gedrängt, in den Tiber hinabgerissen.

Lektion 55 Gewissenskonflikt eines christlichen Soldaten

Als die Bewohner Tangers am Geburtstag des Kaisers ein Gastmahl abhielten, legte der Centurio Marcellus den militärischen Gürtel ab und bezeugte, weil er die unheiligen Gastmähler verachtet, mit lauter Stimme: „Ich diene Jesus Christus, dem ewigen König; ich höre auf, eueren Kaisern zu dienen und verachte eure Götterbilder aus Holz und Stein, weil sie taub und stumm sind.“ Weil die Umstehenden alle diese Wörter missbilligten, wurde Marcellus von den Soldaten ergriffen und in den Kerker geworfen, Nachdem Marcellus hereingeführt worden war, fragte der Stadthalter Fortunatus: „Warum hast du gegen die militärische Disziplin Stock und Schulterriemen weggeworfen?“ Marcellus erwiderte: „Ich habe schon vorher öffentlich bekannt, dass ich Christ bin und dass ich dem Fahneneid nicht dienen kann, sondern nur Jesus Christus, dem Sohn des allmächtigen Gottes.“ Fortunatus schickte Marcellus, weil er meinte, dass so eine Unbesonnenheit gerecht werden müsse, zu Agricolanus. Agricolanus befahl, dass Marcellus hereingebracht werde und fragte den Eintretenden: „Hast du das im einzelnen gesagt, was in den Protokollen enthalten ist?“ Marcellus antwortete: „Das habe ich gesagt.“ Agricolanus: „Bist du vom Wahnsinn ergriffen, dass du den Eid wegwirfst und so sprichst?“ Marcellus: „Kein Wahnsinn ist in denjenigen, die den Gott fürchten.“ Agricolanus fragte: „Hast du deine Waffen weggeworfen?“ Marcellus: „Ich habe sie weggeworfen, weil es einem Christen, der Christus, dem Herrn, dient, nicht ziemt, weltlichen Kriegsdienst zu leisten.“ Agricolanus sagte: „So sind die Taten des Marcellus, dass sie nach militärischem Kriegsrecht bestraft werden müssen: Weil er öffentlich den Diensteid widerrufen und darüber hinaus Worte voller Raserei hinzugefügt hat, wird es beschlossen, ihn mit dem Schwert zu bestrafen.“ Marcellus aber, als er zur Hinrichtung geführt wurde, sagte: „Agricolanus, Gott möge dir verzeihen.“

Lektion 56 „Ciceronianus es, non Christianus

Als ich auf der Reise von Rom nach Jerusalem war, konnte ich meinen Cicero nicht entbehren, weil dieser die anderen Schriftsteller an Redekunst übertraf. Als ich nämlich die Bücher der Propheten las, schauderte ich vor der ungebildeten Sprache zurück. Zu dieser Zeit befiehl meinen Körper ein so großes Fieber, dass er nur noch aus Haut und Knochen bestand. Einem Toten ähnlich, lag ich da, als ich plötzlich im Traum zu Christus, dem Weltrichter, gezogen wurde, wo ich ein Licht sah, im Vergleich zu dem man sich nichts helleres vorstellen kann. Der Glanz dieses Lichtes war so stark, dass ich, auf den Boden geworfen, mich nicht traute, es anzusehen. Gefragt, ob ich Christ sei, antwortete ich, dass ich Christ sei. Und der Richter: „Du lügst, sagte er, du bist ein Anhänger von Cicero, und nicht von Christus. Dort wo dein Schatz ist, ist auch dein Herz.“ Dann begann ich zwischen diesen Schlägen, denn der Richter hatte befohlen, mich zu töten, zu schreien: „Erbarme mich meiner, Herr, erbarme mich meiner! Wenn ich jemals die weltlichen Bücher gelesen habe, habe ich dich verleugnet.“ Während dieser Worte kehrte ich in das Leben zurück und öffnete meine mit Tränen überfüllten Augen. Jene Träume, von denen feststeht, dass durch sie oft Menschen verspottet werden, waren nicht bedeutungslos: Ich hatte einen blauen Rücken und fühlte die Schläge. Seit dieser Zeit habe ich mit so großen Bemühungen die göttlichen Bücher gelesen wie ich vorher die weltlichen nicht gelesen hatte.

 

Lektion 57 Karl der Große – der Frankenkönig als Nachfolger der römischen Kaiser Karl hatte, wie es der Schriftsteller Einhard überliefert, einen großen und robusten Körper und eine herausragende Gestalt. Er hatte ein fröhliches und heiteres Gesicht. Die stattliche Gestalt des stehenden und sitzenden Karl und die würdevolle Erscheinung bewegten alle. Einhard hob auch lobend hervor, dass Karl eine so wortreiche Redsamkeit besaß, dass er sehr genau ausdrücken konnte, was immer er wollte. Weil er nur mit seiner Muttersprache nicht zufrieden war, wandte er die Mühe auf, Fremdsprachen zu erlernen. Unter diesen erlernte er das Lateinische so, dass er es gewohnt war, genauso lateinisch wie in der Muttersprache zu sprechen; griechisch aber konnte er besser verstehen als sprechen. Er versuchte auch zu schreiben und pflegte es, Tafeln und Hefte zu diesem Zweck in seinem Bett unter dem Kopfkissen zu legen, damit er, wenn er freie Zeit hätte, seine Hand an das Ausbilden von Buchstaben gewöhnte. Aber bei dieser zu spät begonnenen Mühe hatte er zu wenig Erfolg. Karl verehrte die christliche Religion mit höchster Frömmigkeit und deshalb errichtete er in Aachen eine Kirche von größter Schönheit und schmückte sie mit Gold und Silber. Weil er für ihre Erbauung Säulen und Marmor anderswoher nicht bekommen konnte, ließ er Steine aus Rom und Ravenna abtransportieren. Er verehrte vor den übrigen heiligen und ehrwürdigen Orten die Kirche des heiligen Apostel Petrus bei Rom. Und nichts schätzte jener in der ganzen Zeit seiner Königsherrschaft höher ein, als dass die Stadt Rom durch seine Werke und Arbeit dass alte Ansehen behielt.

 

Lektion 58 Die Klage eines geplagten Lehrers In den Fabeln des Aesops beklagt sich ein Esel bei Jupiter, dass er von den täglichen Arbeiten erschöpft werde; aber die Klage der Lehrer über ihr Elend ist in der Tat gerechter als die Klage des Esels. Welcher Esel nämlich hat in irgendeiner Mühle so großes Übel erlitten, wie ein Lehrer bei der Ausbildung seiner Schüler Immer wenn einem Lehrer ein Schüler übergeben wird um ihn zu lehren und ihm die feine Bildung beizubringen,kann man verstehen, welche großen Mühen ein Lehrer auf sich zu nehmen hat. Dann erst nämlich wird ein Kind in die Elementarschule übergeben, wenn es durch die häusliche Nachsicht verdorben ist und wenn es bereits Fehler gemacht hat. Dieser bringt nicht nur keine Liebe zu den Schriften oder Bewunderung, sondern sehr heftigen Hass gegen jene und Verachtung der Lehrer von zu Hause mit. Mit einem Ungeheuer dieser Art mussder Lehrer kämpfen. Während du unterrichtest, schweift der Geist des Jungen ab und immer wieder muss man ihm dasselbe einbleuen bis es ihm gegen seinen Willen im Gedächtnis hängen bleibt. Sobald du aber ein wenig vom Lehren abgelassen hast, fließt alles, was du so oft wiederholt hast, dem Jungen aus dem Geist wieder heraus. Wenn du ihn zwingst, dass zu wiederholen, was er gelernt hat, dann aber wirst du sehen, dass der Lehrer völlig zum Gespött wird. Denn der Junge, wenn er etwas sagt, was den Lehrer verletzt und reizt, erklärt er offen seine Widerspenstigkeit. Wenn irgend jemand gezwungen wird, einem Kamel das Tanzen beizubringen, oder einem Esel die Leier zu spielen, nennst du ihn nicht einen Armen, weil er vergeblich größte Mühe auf sich nimmt. Dennoch ist dies erträglicher als unsere Jungen zu lehren. Denn obwohl man keine Fortschritte bei der Dressur von Kamel und Esel macht, vergrößern sie nicht den Ärger durch Beleidigungen. Aber diese Kinder, die immer wenn sie den Lehrer ermüden, sind darüber hinaus auch noch frech.

 

Lektion 59 Trauer um den besten Freund Obwohl, mein lieber Ulrich, ein ziemlich hohes Alter zu den Wünschen der Menschen gezählt wird, kann dennoch kaum irgend etwas verderblicheres ausgedacht werden, als ein allzu langes Leben. Ich jedenfalls erfahre dieses nun täglich. Denn um die übrigen Beschwernisse des Alters unerwähnt zu lassen, was kann einem Menschen beschwerlicheres zustoßen, als dass er gezwungen wird, nicht nur die Gräber der Verwandten, als auch der Freunde beständig zu bejammern. In der Tat, wenn ich auch schon häufiger den Schmerz aus dem Tod der Freunde erfahren habe, weiß ich dennoch nicht, ob der Tod irgend jemandes mir jemals solch eine Trauer verursacht hat, wie der Tod unseres besten Freundes Abrecht Dürer. Denn niemanden von allen Freunden habe ich mehr geliebt und wegen seiner unzählbaren Tugenden und einzigartigen Rechtschaffenheit mehr geschätzt. Deshalb habe ich es gewagt, mein Ulrich, am ehesten bei dir meinem Schmerz freien Lauf zu lassen. Unser Albrecht ist gestorben, mein bester Ulrich! Ach unerbittliche Reihe der Schicksale! Ach elende menschliche Bedingungen! Ach harte Strenge des Todes! Ein solcher und so großer Mann ist uns entrissen worden, während unterdessen so viele wertlose Menschen ein glückliches Schicksal und ein lang anhaltendes Leben genießen.

19.1.07 13:32, kommentieren